Wie neu geboren

Eines nachts kommt ein Mann mit Namen Nikodemus zu Jesus, der zu den führenden Männern der Stadt zählte. „Meister“, sagte er, „wir alle wissen, dass Gott dich gesandt hat, um uns zu lehren. Die Wunder, die du tust, beweisen, dass Gott mit dir ist.“

Jesus erwiderte:

Ich versichere dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen!

Jesus, Johannes 3,3

„Was meinst du damit?“ rief Nikodemus aus. „Wie kann denn ein alter Mensch wieder in den Leib seiner Mutter zurückkehren und zum zweiten mal neu geboren werden?“

Jesus erwiderte: „Ich sage dir : Niemand kommt in das Reich Gottes, der nicht aus Wasser und Geist geboren wird. Menschen können nur menschliches Leben hervorbringen, der heilige Geist jedoch schenkt neues Leben von Gott her. (…) Der Wind weht, wo er will. Du hörst ihn zwar, aber du kannst nicht sagen, woher er kommt oder wohin er geht. So kannst du auch nicht erklären, wie die Menschen aus dem Geist geboren werden.“

Aber wie geschieht so was?“, will Nikodemus wissen. Du bist ein angesehener Lehrer und weißt das nicht?“ antwortet ihm Jesus in Johannes Kapitel 3, 1-10 und damit spielt er auf eine Stelle im Alten Testament an, die Nikodemus kennen müsste: Hesekiel 36,25 „Und ich werde euch ein neues Herz geben und euch einen neuen Geist schenken.“

Das nächtliche Gespräch geht noch weiter. Und zum Abschluss sagt Jesus in Vers 16: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.“

Am Heiligen Abend ging es in der Predigt ( YouTube: Heiligabend-Gottesdienst, FeG Homburg, 24.12.2020 – 16.30 Uhr“) auch darum, was es heißt, das Kind in der Krippe (Jesus) im Herzen zu haben.

Das bedeutet, wenn jemand die Tür seines Herzens aufmacht, und Jesus einlädt, hereinzukommen, ist das der erste Schritt für die Neugeburt! (und die eigene Herzenstür hat nur eine „Klinke von innen-„, d.h. du entscheidest selbst, wen du hineinlässt und wen nicht) Das geschieht durch ein einfaches Gebet.

Wenn ein Baby geboren wird, kommt es aus dem Fruchtwasser hinein in die Luft – es atmet -und man kann mit einem kleinen Messgerät am Finger die Sauerstoffsättigung in seinem Blut messen. Wenn ein Mensch als Christ neu geboren wird, ist das wie wenn frische Kohlensäure in Wasser kommt. Er „sprudelt“ über. Er wird von Gottes Geist erfüllt. Sein Leben verändert sich nach und nach…

Wie kann ich „messen“, ob ich ein „neues Herz“ habe oder von neuem „geboren“ bin?

⟶ am Frieden, der in mir oder in dir ist – auch wenn die äußeren Umstände nicht immer friedlich sind – so ist doch in mir oder in dir ein tiefer Friede – der aus einem tiefen Vertrauen in Jesus resultiert.


Zur Zeit liegt meine Schwiegermutter im Krankenhaus. Aktuell geht es ihr besser, aber Ihre Situation war ernst. Doch strahlte sie darin einen übernatürlichen, tiefen Frieden und Zuversicht aus. An Heilig Abend, als ich sie besuchte, sagte sie mir fast atemlos, aber mit strahlenden Augen :

„Du weißt, wer in meinem Herzen ist! – Jesus!“

Deutschland betet

Es ist schon über viele Kanäle bekannt geworden, Stand heute haben sich bald 20.000 Teilnehmer angemeldet: Deutschland betet gemeinsam!

Deutschland betet gemeinsam Logo

Am Mittwoch, 8. April, heißt es von 17:00 bis 18:30 Uhr „Deutschland betet gemeinsam“. In der Karwoche und zum Beginn des jüdischen Pessachfestes soll in großer kirchenübergreifender Einigkeit die aktuelle Situation vor Gott gebracht werden. Die Aktion wird unterstützt von Vertretern verschiedener Kirchen, auch vom Bund FeG, sowie von einigen bekannten Politikern.

Nähere Infos und auch eine Anmeldung findest du auf der Seite der Aktion: www.deutschlandbetetgemeinsam.de

Keine Angst vor Corona

„Er bewahrt dich vor versteckten Gefahren und vor tödlicher Krankheit.“ Psalm 91, 3

Die Angst oder zumindest Unbehagen befällt uns fast alle, wenn wir die Nachrichten über den Coronavirus hören.

Da tut eine solche Zusage aus der Bibel gut und wird auf einmal aktuell. Natürlich heißt das nicht, das wir die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen außer Acht lassen. Deshalb haben wir unseren StartUp-Gottesdienst auch auf den April verschoben.

Sorgen sind menschlich und manchmal auch berechtigt. Aber wir brauchen uns nicht zu „zersorgen“. Es gibt einen Gott, der diese Welt in seiner Hand hält. „Wer unter dem Schutz des Höchsten wohnt, der kann bei ihm , dem Allmächtigen, Ruhe finden.“ So heißt es in Vers 1 des Psalm 91. Gott bewahrt uns nicht vor allen Problemen, aber ER ist in jeder Situation nah bei uns.

Das ist ein gutes Mittel gegen Angst: „Selbst vor der Pest, die im Dunkeln zuschlägt, oder dem tödlichen Fieber, das am hellen Tag die Menschen befällt, fürchtest Du dich nicht.“ So heißt es weiter in Vers 6 von Psalm 91, den ich zum Studium wärmstens empfehlen kann.

Dein Leben ist wie eine Patchworkdecke

Am zweiten Woll&Wort-Abend werkelte ein halbes Dutzend Handarbeitsfreundinnen wieder fleissig. Schals, Mützen, Decken und ein Klopapierhut wuchsen Masche für Masche. Für die Stärkung von Leib und Seele gönnten sich die Anwesenden ein Päuschen. Neben saftigem Bruschetta gab es etwas Futter für die Seele.

Dein Leben ist wie eine Patchworkdecke. Zusammengesetzt aus vielen unterschiedlichen Fähigkeiten, Charaktereigenschaften und Erfahrungen. Du bist ein Unikat. Gott, der dich schuf, hat mit viel Hingabe darüber nachgedacht, wie du werden solltest. Und er hat dich nicht aus zerschlissenen Lumpen gemacht. Nein, nur die schönsten Stoffe und die beste Qualität verarbeitet er. Schließlich soll die Lebensdecke doch ein wunderbares Liebhaberstück werden.

Die fertige Decke betrachtet er und freut sich daran. In der Bibel können wir lesen, wie Gott sich an seinem Meisterstück freute. „Und Gott sah an alles was er gemacht hatte und siehe es war sehr gut.“ 1.Mose 1, 31