Unglaublich was man alles im Wald sammeln kann.

Zu Beginn unserer Wanderung durch das Fasaneriegelände bekamen die Kinder Stofftaschen und den Auftrag, die Augen offen zu halten. An der Wegstrecke würde sich so manches finden, dass sie „ernten“ könnten.

Und tatsächlich lagen immer wieder essbare Schätze im Laub. Karotten, Kartoffeln, Tomaten, Zwiebeln und Äpfel entdeckten die Kinder. Hin und wieder sogar leuchtend rote Hagebutten. Und in den Ritzen der alten Sandsteinmauer fanden sich Erdnüsse. Die Beutel der Kinder füllten sich im Laufe der Wanderung immer weiter.

Am Ende der Tour, zurück im Wildrosengarten, verglichen die Kinder ihre Ausbeute miteinander. Preise wurden verteilt, u.a. für die kleinste Kartoffel oder die meisten Karotten. Außerdem gab es einen kleinen Input. Simon sprach über Vitamine und wie wertvoll sie für unseren Körper sind. Dann erwähnte er ein Vitamin, welches gut für die Seele ist. Vitamin D – das D steht in diesem Fall für Dankbarkeit. Gott für all das Gute zu danken, das er in unserem Leben schenkt, ist gesund für die Seele.

Als Erinnerung durften die Kinder die gesammelten Früchte mit nach Hause nehmen. Zusätzlich verteilte Simon an die Kinder ein Kärtchen mit einem Vers aus der Bibel.

Da ich vier fleißige Erntehelfer dabei hatte, landete abends ein ganzer Haufen Leckereien in der Küche. Die Erdnüsse waren schnell weg geknabbert. Und die Äpfel bedeckten einen Kuchen. Auch in den nächsten Tagen werden wir uns noch an die Wanderung erinnern – immer dann, wenn wieder etwas auf dem Esstisch steht, in dem unsere Zutaten verarbeitet wurden.

Übrigens erinnern sich auch andere Familien beim Essen an die Aktion zurück. So schickte mir Jemima aus Homburg  ein Bild der Gemüsesuppe, in welcher ihre Ernte verarbeitet wurde.